Teil eines Werkes 
1. Band (1818)
Entstehung
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Doch dies eine Dir zum Troſt! Untreu wirſt Du mich nicht finden, aber vielleicht todt

Ewig

Deine Julie.

Julie todt! rief ich. Dann moͤge der Himmel euren Seelen gnaͤdig ſeyn, die ihr ſie zur Verzweiflung triebt! Gottfried, ſattle den Tartar! die Piſtolen doppelt geladen in die Halftern! binnen fuͤnf Minuten muß ich aufſi⸗ tzen koͤnnen. Ich konnte nicht's denken, das Blut brauſte in mir, ich ſah alle Augenblicke zum Fenſter hinaus, ob der Tartar bereit ſtuͤnde, und als er vorgefuͤhrt wurde, ſteckte ich jenen Dolch in den Buſen, ſtuͤrzte die Treppe hinun⸗ ter, ſchwang mich auf, und fort ging's, als fuͤhrte mich der Sturmwind davon. Schon warfen mein Pferd und ich Rieſengeſtalten auf die Felder, als ich vor G** anlangte. Ich ſprengte in den erſten beſten Gaſthof, gab mein Pferd dem Hausknecht und eilte in Juliens Wohnung. Ich floh auf den Zehen die Treppe hinauf vor ihrer Mutter Zimmer, wo ich ſtark reden hoͤrte, vorbei, und gerade auf das ihrige

zu. Sie ſaß am Tiſche und ſchrieb, auf demſel⸗