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zen Geſellſchaft aufgehoben und in's Gefaͤngniß geworfen. Was ich zuſammengeſcharrt hatte, ging vor Unkoſten auf, und als ich nur noch eine einzige Kleidung hatte, wurde ich aus der Stadt verwieſen. Wer haͤtte ſich jetzt meiner annehmen ſollen? Selbſt der Weichgeſchaffenſte, Mitleidigſte nicht.— Ich fluͤchtete alſo hieher und friſte auf dieſe Art mein Leben.— Du ſtaunſt, du willſt deinen Abſcheu gegen mich verbergen.— Ja, Ludwig, ich verdiene ihn; entferne dich, ohne mich zu bedauern, uͤberlaß mich meinem Schickſale, es kann nicht haͤrter
werden, als ich's verdiene.—
Mutter! Mutter! ich wollte, ich koͤnnte eure Thaten ungeſchehn machen, ich wollte Jah⸗ relang als der niedrigſte Sklave leben. Harte Laſten druͤcken euer Gewiſſen. Das Leben und Wohl Unzaͤhliger liegt auf eurer Seele. Doch verzagt nicht! noch iſt's Zeit Vergebung jenes großen Richters zu erhalten. Verlaßt dieſen ſchauderhaften Ort, wo ihr uͤber lang oder kurz verrathen werden koͤnntet; waͤhlt einen andern Weg, euch redlich zu naͤhren. Was ich dazu beitragen kann, will ich thun. Meine ganze
Baarſchaft beſteht aus dreißig Thalern, zwanzig


