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die reichſten und erſten Kavaliers bei mir abtra⸗ ten. Aber Satanas fuhr unter die Saͤue. Lott⸗ chen bekam eine Krankheit, die jetzt jeder ga⸗ lante Mann wenigſtens einmal gehabt haben muß; ſie ſchonte ſich nicht, brauchte unrechte Mittel, das Uebel griff um ſich, und mancher bluͤhende Juͤngling wurde von ihr angeſteckt, verlor ſeine Geſundheit, und fand wohl gar durch ſie ſein Grab. Sie ſelbſt war mir nun bei meiner Handthierung mehr nachtheilig, denn jedermann betrachtete ſie mit Abſcheu, und hielt ſchon ihren Athem fuͤr gefaͤhrlich. Ich ließ ſie in's Lazareth ſchaffen, wo ſie die jaͤmmerlichſten Schmerzen ausſtehen mußte. Sie fluchte mir als ihrer Verfuͤhrerin, und ſtarb endlich, als ihr Koͤrper ſſchon halb verweſt war, auf die elendeſte Art. Ein gleiches Schickſal hatten noch mehrere meiner Schülerinnen. Mein Haus wurde fuͤr die ganze Stadt eine Pflanz⸗ ſchule von veneriſchen Seuchen. Blaß und aus⸗
gemergelt ſchlichen die einher, die es vor kurzem
mit voller Geſundheit betreten hatten. Aeltern hoffnungsvoller Kinder ſeufzten und murrten. Zaͤrtliche Eheweiber verwuͤnſchten mich; bis die Klagen lauter wurden. Der Arm der Gerech⸗ tigkeit faßte mich. Ich wurde mit meiner gan⸗
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