Teil eines Werkes 
1. Band (1818)
Entstehung
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und nahm Kutſcher und Bediente an, und be⸗

fand ſich bei dieſem Leben ſo wohl, daß man eine Freude hatte, wenn man die geſunde raſche Haushaͤlterin ſah. Fruͤh ließ ſie ſich vom Be⸗ dienten friſiren, der dies Geſchaͤft recht gerne that, weil er bei dieſer Gelegenheit mit ſeinen Fingern uͤber den vollen duͤnnbedeckten Buſen wegſtreichen konnte; dann ordnete ſie im Haus⸗ weſen an, ging mit ihrem Herrn in den Gar⸗ ten und fruͤhſtuͤckte. Nach Tiſche nahm ſie die

Kanthariden und legte ſich aufs Ruhebette, ließ

ſich vom Gerichtshalter uͤberraſchen, oder rufte den Bedienten und ſagte: ſie wiſſe nicht was ſie ſteche, es muͤſſe eine Nadel vom Halstuche in den Nacken gefallen ſeyn; nach dem Kaffee wurde weggefahren, am Abend geſpielt, und um eilfe half ſie dem Herrn von Weilburg in's Bette und lohnte ihn dann fuͤr ſeine Geduld und ſein Stillſchweigen.