ger und keine Ehre im Leibe hatte, ſeinen Na⸗ men her, und die Sache war abgethan. Die Kindermutter hatte den ſchwerſten Poſten dabei; wohl hundertmal des Tages wurde ſie gefragt, wem der Knabe aͤhnlich ſaͤhe, und als er ſelbſt zum Vorſchein kam, da war er ſaͤmmt⸗ lichen unverheiratheten Herren im Staͤdrchen wie aus den Augen geſchnitten. Es war auch wirklich ein allerliebſter Knabe.— Propria laus sordet! wollen Sie ſagen, meine Leſer! Weit gefehlt! ich war's noch lange nicht, ich hatte ganz andere Schickſale, ehe ich aus Mut⸗ terleibe kam. 5 3—
Nach und nach hoͤrte man auf von Fiekchens Falle zu ſprechen, am meiſten trug dazu bei, daß das Kind nach acht Wochen wieder ſtarb.
Sie bekam ihre Taille wieder und bluͤhte ſchö⸗ ner als vorher. Aber die Katze laͤßt das Na⸗
ſchen nicht. Es ſammelten ſich wieder eine Menge Liebhaber um ſie; ſie war nicht mehr ſproͤde aber behutſamer; ſie ſchwaͤrmte mit ih⸗ nen von Vergnuͤgen zu Vergnuͤgen, gewaͤhrte, was ſie konnte, wurde des Freudenlebens ge⸗ wohnt und vergaß daruͤber, daß ſie mit jedem Tage einen Schritt weiter vom Brautbette ruͤcke,
und daß Schmetterlinge nur ſo lange auf Roſen


