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pflegte. Hier uͤberraſchte er ſie, fragte, was ſie ſuche, und ſtellte ſich ſo theilnehmend und ge⸗ ſchaͤftig, daß ſie ihm eine freundliche Miene nicht verſagen konnte. Erſt wollte ſie ihm ih⸗ ren Verluſt nicht geſtehn, endlich that ſie es. O! wenn's weiter nichts iſt, ſagte er, als vier⸗ zehn Groſchen, die will ich dir doppelt und drei⸗ fach erſetzen, es waͤre Schade, wenn ſo ein huͤbſches Maͤdchen wegen ſo einer Kleinigkeit Verweiſe bekommen ſollte; komm mit in dies Gartenhaus, kleiner Engel, da will ich dir dei⸗ nen Verluſt wieder geben. Erſt Angſt und Schrecken, jetzt unvermuthete Freude; beides vermehrte die Gluth ihrer Wangen und Augen. Sie folgte ihm froh und getroſt. Er holte die Boͤrſe hervor, und nahm vierzehn Groſchen und einen Dukaten heraus. Siehſt du, ſagte er, hier ſind vierzehn Groſchen, dafuͤr giebſt du mir einen Kuß, und fuͤr drei andere iſt auch dieſer Dukaten dein. Sie nahm die vierzehn Gro⸗ ſchen, gab ihm einen Kuß, der wie Feuer ſeine matten Lippen durchbebte, und wollte fort.— Nun, dieſen Dukaten willſt du nicht haben?— Wenn Sie mir ihn ſo geben?— Nicht fuͤr drei Kuͤſſe?— Nein!— So mußt du auch die


