Teil eines Werkes 
Die Witwe und ihre Kinder : 2. Band (1864)
Entstehung
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ſich bei Zeiten an einen Verluſt gewöhnt, welcher früher oder ſpäter uns treffen muß.

Wenn Sie mich ſo ſehr vermiſſen, warum reiſen Sie nicht mit nach Stockholm? ſagte Thekla.

Und wozu ſollte dieß dienen?

Um den Aufenthalt daſelbſt für uns alle und insbeſondere für mich, noch angenehmer zu ma⸗ chen. Jetzt werde ich bei jedem neuen Gegenſtand, den ich zu ſehen bekomme, wünſchen, daß Sie an meiner Seite wären und auf Ihre einfache, aber geiſtvolle Weiſe die Bedeutung deſſelben erklärten. Ich werde Sie als den beſſeren Theil meiner ſelbſt vermiſſen..

Aber wiſſen Sie, Thekla, was ich einzuſehen beginne?

Daß mein Vorſchlag gut iſt.

Nein, daß ich noch nicht alt genug bin, um Ihr Mentor zu ſein?

Und warum ſollten Sie denn alt ſein? das be⸗ greife ich gar nicht.

Aber ich begreife, daß Sie zu jung für mich ſind und daß ich nicht alt genug bin, um unge⸗ ſtraft Ihr Freund und Lehrer zu ſein.

Das iſt ein Räthſel, das ich nicht zu löſen vermag..

Wollen Sie, Thekla, daß ich Ihnen die Löſung gebe?.

Ja.**

Sie ſind allzu jung, um mich lieben zu können; aber ich bin noch nicht alt genug, um Sie nicht lieben zu können..

Thekla wich unwillkürlich einen Schritt zurück,

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