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ſein zu mißgönnen, Etwas dazu beigetragen zu ha⸗ ben, daß wir dem Ziele unſerer Wünſche um einen Schritt näher kommen?“
„Elma,“ ſagte Eugen,„ſiehſt Du nicht das De⸗ müthigende ein, welches für mich darin liegt, alg Mann eine ſolche Gabe von Dir anzunehmen?“
„Wenn man liebt, wenn man im Begriff ſteht, ſeine Geſchicke zu vereinigen, da gibt es kein Mein und Dein. Dieß haſt Du ſelbſt geſagt, und laß mich nicht glauben, daß Deine Liebe zu mir niedri⸗ ger ſteht, als Dein Stolz.— Niemand außer uns beiden ſoll wiſſen, wer dieſen Schuldſchein eingelöst hat; und nicht wahr, Du wirſt Dich nicht gedemü⸗ thigt fühlen?“
„Aber weißt Du, theure Freundin, wozu ich die⸗ ſes von mir entlehnte und von Dir bezahlte Geld angewendet habe?“
„Ja, ich weiß es, Du biſt unbedachtſam gewe⸗ ſen; aber da ich ohne Zweifel in denſelben Fehler verfallen wäre, wenn ich mich an Deiner Stelle be⸗ funden hätte, ſo laſſen wir das Vergangene mit den Winde davon fliegen, und ſprechen nie mehr
avon.“ 3
Damit zerriß Elma die Schuldverſchreibung und ſtreute ſie in kleinen Stückchen in die Lüfte.
„Elma! Elma!“ rief Eugen und ſchlang die Arme um ſie.
„Nun, nun, keine ſentimentalen Ausrufe und beſonders keine Umarmungen auf offener Landſtraße!“
„Aber ſage mir, wie biſt Du zu ſo viel Geld gekommen?“ hob Eugen nach einer Weile wieder an.
„Ja, ſiehſt Du: ein Drittel davon habe ich mir
Schwartz, Die Wittwe und ihre Kin der. I. 11
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