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halten ſollte. Ich gelobte ihr ſogar, bei ihrem und meines verſtorbenen Mannes Kinde Mutterſtelle zu vertreten.— Wie Du weißt, gab ich es für das meinige aus, und trotz allen Muthmaßens und Flü⸗
ſterns in Weſterköping hat man doch immerdar Thekla als mein Kind angeſehen; und dieß iſt ſie auch,
denn ich liebe ſie ebenſo ſehr, wie wenn ich ihre rechte Mutter wäre.“
XXIII.
Weihnachten ging in Ackersberg ungewöhnlich
ſtill vorüber. Es konnte auch nicht anders ſein, denn Gotthard näherte ſich mit großen Schritten dem Grabe.
Eines Morgens während der Feiertage klopfte es an Eugens Thüre. Er war erſt kürzlich in der Heimath angelangt. 8
Als er die Thüre öffnete, ſtand Elma vor ihm, wie zum Ausgehen völlig angekleidet.
„Eugen, ich habe ein Geſchäft drunten im Dorfe, — willſt Du mich begleiten?“
„Das iſt klar, meine klein er und griff nach Ueberrock und
rraut,“ antwortete
ütze. 1 „Ei, mein Lieber, Deine Braut bin ich noch nicht,“
ſagte Elma lächelnd. „Ja ſo, was biſt Du denn?““ „Deine Schweſter.“ „Danke ſchön dafür, aber dieſer Art von Ver⸗
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und von meines Mannes Treuloſigkeit Kunde er⸗


