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ſiehſt etwas unordentlich aus. Indeſſen habe ich mit Debora ein wenig zu ſchaffen, und die Tante bekommt auch dabei zu thun; denn wir haben zur Weihnachtsbackerei Vorkehrungen zu treffen, ſiehſt Du! Olga muß ſich auf den Empfang ihres Aus⸗ erwählten richten, welcher geſtern Abend in Warnäs angekommen iſt und bald hier ſein wird.— Ach! Die Verliebten, die Verliebten!“ ſetzte Elma mit einer philoſophiſchen Miene hinzu und eilte in die Küche.
Thekla nahm ihren Bruder am Arm und führte ihn auf ſein Zimmer. Als Eugen die Thüre öff⸗ nete, blieb er auf der Schwelle ſtehen. Das Zim⸗ mer war neu tapezirt, die Möbel friſch angeſtrichen und mit neuem Kattun überzogen. Im Ofen brannte ein Feuer und das Ganze ſah höchſt behaglich aus.
„Ei, was hat die Mama ſo viel Geld für mein Zimmer ausgegeben!“ rief Eugen.
„Still!“ flüſterte Thekla, ſchloß die Thüre und zog den Bruder zum Bette hin. Auf einem kleinen Kißchen an der Wand über demſelben hing Eugen's Uhr, welche er verſetzt hatte und ſeitdem nicht ein⸗ zulöſen im Stande war.—
„Was ſoll das heißen, Thekla,“ fragte er mit einem Ausdruck von Schmerz und Erſtaunen.
„Ich will Dir es ſogleich ſagen, wenn Du nur erſt Deine Uhr genommen haſt,“ antwortete Thekla, indem ſie die Uhr von der Wand nahm und ihm darreichte.
„Hat Mama— 2
„Nein, Mama weiß davon ganz und gar nichts, auch hat das Zimmer ſie nichts gekoſtet; ſondern


