Teil eines Werkes 
Die Witwe und ihre Kinder : 2. Band (1864)
Entstehung
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es ſelbſt, der prächtige Junge rief Debora und ſchlug die Hände über dem Kopf zuſammen.Nun, mein Herzchen, rühr Dich einmal, daß wir den Kaffee⸗ tiſch in Ordnung bringen. Nun muß ich ſagen, das heißt Einen doch recht überraſchen! Der Junge, der böſe Junge. 3

Und Debora fuhr wieder anf die Kaffeemühle zu, während Elma ganz außer ſich mit einer Platte, voll von allen möglichen Dingen, in den Saal tanzte, und in aller Eile den Kaffeetiſch deckte. Sie wurde eben damit fertig, als der Schlitten vor der Haus- thüre hielt.

Aber nun war es auch mit aller Selbſtbeherrſchung aus; ſie mußte die Erſte ſein, welche ihn willkom⸗ men hieß; und darum ging es auch trotz Sturm und Schneegeſtöber hinaus; und gerade als Eugen den Fuß auf die Thürſchwelle ſetzte, fühlte er ſich von ein Paar weichen Armen umſchloſſen, und eine freudige, holde Stimme rief:

Willkommen, willkommen, Du großer Ausrei⸗ ßer! Lieber Eugen, ſo haben wir Dich doch wieder bei uns!

Ach Elma, meine liebe, kleine Schweſter, Du biſt doch immer dieſelbe! ſtammelte Eugen, und folgte ihr auf die Hausflur, wo er beinahe Debora über den Haufen gerannt hätte, welche aus der Küche herbeieilte, um ihn vor allen andern zu be⸗ grüßen.

Gott tröſte mich über das Mädchen! Da ſchießt ſie hin und kommt mir doch noch zuvor! rief De⸗ bora. Eugen lies Elma los und drückte der alten treuen Dienerin die Hand. 3