Teil eines Werkes 
Die Witwe und ihre Kinder : 1. Band (1864)
Entstehung
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ſchaftliche Anerbieten zu unbeſchreiblichem Danke ver⸗ pflichtet. Das einzige Bedenken, welches ich dabei habe, iſt, daß Eugen dabei gezwungen iſt, die Stelle aufzugeben, welche Sie ihm zu verſchaffen die Güte gehabt haben.

Das hätte auf alle Fälle geſchehen müſſen, da er nur für das Semeſter angenommen worden war.

Man ſprach noch eine Weile von Eugen und ſeiner Zukunft. Dann fuhr der Kapitän fort:

Ich habe Ihnen noch einen Vorſchlag zu machen, Madame. Thekla kommt zweimal in der Woche nach Warnäs, um bei Herrn Meyer zu ſpielen. Würden Sie nicht erlauben, daß ſie nach den Muſik⸗ lektionen ein paar Stunden mit mir Engliſch treibt? Ich habe mit einem gewiſſen Erſtaunen bemerkt, daß ſie den brennendſten Eifer zum Lernen hat, und dieß iſt eine ſo ſeltene Eigenſchaft, daß es mei⸗ ner Meinung nach ſehr ſchade wäre, wenn ſie den⸗ ſelben nicht befriedigen könnte. Mir gewährte es eine

Freude und einen Zeitvertreib

Nina nahm das Anerbieten mit Dank an und der Kapitän verabſchiedete ſich.

Am Abend, als man das Tagewerk beendigt hatte und um den Theetiſch, welcher von Debora zum Lohn für die ausgeſtandene Mühe im Geſell⸗ ſchaftszimmer hergerichtet worden, verſammelt war, nahm Nina das Wort:

Nun, Mädchen, ihr möchtet wohl gerne wiſſen, was der Kapitän mit mir geſprochen hat?

Ach ja! Für's Erſte wünſchte er, daß Olga und Karl Nina hielt an und betrachtets Olga.

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