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ihm Eugen einige Schritte und ſagte mit unſicherer Stimme: 8
„Ich wünſchte noch eine Frage an Sie zu rich⸗ ten, Herr Kapitän.“
„Ich ſtehe zu Ihren Dienſten.“
„Wie befindet ſich meine Mutter?“
Seine Stimme zitterte.
„Sie iſt ſehr unruhig und tief betrübt über die Gerüchte, welche ihr von hier aus zugekommen ſind. Ich kann Sie jedoch verſichern, daß dieſe Gerüchte Nichts übertrieben haben. Dieſe Entdeckung machte ich ſchon geſtern bei meiner Ankunft hier. Gute Nacht.“
Eugen war nun allein— allein mit ſeinen von der Trunkenheit und ſchmerzlicher Betrübniß konvul⸗ ſiviſch erregten Sinnen. In dieſem Zuſtande konnte er nicht an Schlaf denken. Er begann im Zimmer auf⸗ und abzugehen, um wenigſtens durch Bewe⸗ gung in ſich ſelbſt das Gleichgewicht einigermaßen herzuſtellen.
Die Nacht verging und der Tag begann zu grauen; aber noch ſetzte er ſeine unruhige Wande⸗ rung fort. Endlich, da es beinahe voller Tag ge⸗ worden, warf er ſich völlig erſchöpft auf das Bett und ſchlief ein.
XVI.
Es hatte eben zehn Uhr geſchlagen, als die Thüre zu Eugen's und Spante's Zimmer aufging und der Kapitän eintrat. Eugen war gerade aufgeſtanden, Svante ſchlief noch. 92


