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Eugen, ſchon vorher bleich, wurde beinahe aſch⸗ grau, und ein Zucken des S Schuterzes fuhr ihm durch die Glieder. Gleichwohl ſtanden in dem Brief der Mutter nur die Worte:
„Eugen, denke an Deine Mutter!“.
Klar ſtand nun vor ſeinem Gedächtniß der Au⸗ genblick, wo er die Mutter gebeten hatte, mit dieſen Worten ihn zu warnen, wenn es nöthig werden ſollte. Lebhaft erwachte wieder die Erinnerung an ihr Geſpräch, an ſeiner Mutter Schilderung von ſei⸗ nem Charakter, an die Unruhe, womit ſie von ſei⸗ nen Fehlern geſprochen hatte, welche, wie ſie fürch⸗ tete, ihn Verführungen ausſetzen würden, denen er keinen Widerſtand zu leiſten vermöchte. Wie hatte er damals ihr das Gegentheil verſichert, und jetzt — jetzt— hatte er alle ſeine Vorſätze vergeſſen, und ſie— wußte nun davon.
Es lag etwas unſäglich Bitteres in dem Gefühl der Schaam, welches ihn ergriff, wenn er bedachte, wie viel Unruhe und Sorge die Kenntniß von ſei⸗ nem unordentlichen Leben ihr ohne Zweifel verur⸗ ſacht hatte.
Er ſaß unbeweglich, wie eine Bildſäule, da und ſtarrte die paar Worte an. Er ſchien ganz und gar die Gegenwart des Kapitäns vergeſſen zu haben.
Als dieſer eine lange Weile ebenſo unbeweglich
wie Eugen ſeinen Sitz behauptet hatte, ſtand er auf.
„Ich verlaſſe Sie jetzt,“ ſprach er,„werde mich aber morgen wieder einfinden, um dieſen da in die Kur zu nehmen.“
Damit deutete er wieder auf Svante.
Als Oernſtjöld auf die Thüre zuging, ſolgte
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