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delt es ſich darum, wie ich auf die vortheilhafteſte Weiſe dieſe kleine Summe anwenden kann, ſo daß ſie zu unſerem Lebensunterhalt ausreichend iſt.“
„Das mird wohl unmöglich ſein,“ antwortete Gotthard,„Ach!“ ſetzte der junge Mann bitter hin⸗ zu,„damit hat er ſeinem Werk die Krone aufge⸗ ſetzt, daß er Dich und die Kinder ſo gut wie mittel⸗ los der Zukunft entgegenſehen ließ.“
9 Shon wieder Anklagen!— Gotthard, Gott⸗ ard!“
„Du haſt Recht, ſie führen zu Nichts.“
„Willſt Du meinen Vorſchlag anhören, und mik hernach Deine Meinung darüber ſagen? Ich habe gedacht, ich wolle mir ein kleines Beſitzthum auf dem Lande kaufen; aber nicht in dieſer Gegend, ſondern in einer ganz andern, wo ich vollkommen unbekannt bin, und wo ich nur für meine Kinder leben kann. Bei guter Haushaltung und Arbeit⸗ ſamkeit ſollte ich mich doch auf einem kleinen Be⸗ ſitzthum, das ungefähr in jenem Preiſe ſteht, fort⸗ bringen können,— oder was glaubſt Du, da Du ſelbſt Landwirth biſt?“
„Das glaube ich; aber wie wirſt Du ein Gut auf dem Lande bewirthſchaften können, und wenn es noch ſo gering an Umfang iſt?“
„Du, Gotthard, ſollſt mir zu ſo einem kleinen * Gut und einem zuverläſſigen Oberknecht, der es für
mich bewirthſchaftet, verhelfen. Ueberdieß werde ich
ſelbſt Alles, was nöthig iſt, zu lernen ſuchen, und
durch Weberei, worin ich, wie Du vielleicht weißt, eeinige Geſchicklichkeit beſitze, und auch durch andere HFandarbeiten ſo viel wie möglich zum Ganzen bei⸗


