Teil eines Werkes 
Die Tochter des Edelmanns : eine Schilderung aus der Wirklichkeit : 1. Band (1863)
Entstehung
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fen den Weg nach*** hätte einſchlagen ſehen und daß er nicht im Parke ſei.

— Du lieber Gott, welches Leben werde ich bekommen, ſeufzte die Gräfin.— Jenes Mädchen wird mir eine ſchwere Laſt werden. Erſt ſeit eini⸗ gen Stunden in meinem Hauſe und ſchon alle Unannehmlichkeiten.

Als Sorenza Abends in ihrem Zimmer allein war, ſetzte ſie ſich hin, um an Madame Toll zu ſchreiben:

1„Liebe, geliebte Tante!

„So bin ich jetzt von Dir und der kleinen, ein⸗ „fachen Heimath getrennt, wo Alles ſo gemüthlich,“ „ſo warm und ſo gut war. Ach, wenn Du ahnen: „könnteſt, wie unglücklich Dein armes Kind ſich „fühlte, als der Wagen fortrollte und ich ſah, wie „Dein mildes Angeſicht mir ein ſo trauriges Lebe⸗ „wohl durch das Fenſter zunickte. Es kam mir vor, „als wenn ich all meine Freude und all mein Glück „bei Dir zurückgelaſſen. Ich klagte Dich an, weil „Du es erlaubt, daß ich Dich verließ...

„Was ſoll ich denn in dieſem Hauſe? Warum „durfte ich nicht bei Dir bleiben? Du wirſt wieder⸗ „holen, was Du mir ſagteſt, als ich abreiste: Kind, „es iſt Deiner Zukunft wegen, daß ich Dir und mir „dieſe ſchmerzliche Trennung auferlege. Du lieber „Gott! Iſt es wirklich. nützlich, alles das zu erfah⸗ „ren, was ich ſeit meiner Trennung erfahren habe 2)

„Doch, ich will nicht länger weinen, ich will Dir ero