ihr erſtes Auftreten bereits ſo viel Aergerniß her⸗ vorgerufen hat,— ſagte die Gräfin und ſtand auf.
— Mit dem Frieden hat man gerade nie prah⸗ len können,— fiel Ernfried ein.
— Der iſt, wenigſtens hier im Hauſe, immer auf Krücken gegangen.
— Will Ernfried es unterlaſſen, Dummheiten zu reden,— rief die Gräſin hitzig.
— Ei, ei, ich traf da wohl irgend einen empfind⸗ lichen Punkt, da Mama ſo böſe werden. Wahr iſt es indeſſen, daß das Mädchen recht hübſch ausſieht, obgleich die Augen roth ſind, wie ein Stück rohes Fleiſch; aber das macht nichts.
Der junge Graf that einen Saltomortale über das Staket und ſprang in den Park hinein.
Arthur ſaß unbeweglich und kaute an den Nägeln.
Die Gräſin ging hinein und Fräulein Gyllen⸗
ſparre, eine Schönheit in den dreißiger Jahren, ſchielte nach Arthur und dachte:
— Ein recht hübſcher Junge.
Und hübſch war Arthur mit der hohen Stirne und den tiefliegenden hellblauen Augen, in welchen die edelſten und beſſeren Gefühle ſich wiederſpielten. Die Naſe war fein und ein wenig gebogen; der Mund wohlgeformt und mit ungewöhnlich ſchönen Zähnen verſehen; das Haar hellbraun. So war das Aeußere des 18jährigen Grafen, und man ſah daraus, daß er mit der Zeit ein wirklicher Adonis werden würde. 4 3
Ernfried, der ältere Zwillingsbruder Arthurs
hatte viel Aehnlichkeit mit“ ihm, aber während
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