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verborgen geweſen. Er hörte und ſah alles, ohne geſehen zu werden.
Arthur hatte ſich ſeinerſeits hinter Sorenza be⸗ funden und war dem Benehmen der Schweſter mit funkelnden Blicken gefolgt.
Als Sorenza ſich entfernte, ohne daß die Gräfin, oder irgend Jemand ein Wort ſagte, warf er ſich in einen Stuhl neben Jenny und brach mit Heftig⸗ keit aus:
— Du verdienſt, als ein ungezogenes Kind eine Züchtigung zu bekommen.
— Nun, das iſt amüſant,— brach Jenny aus und fing an zu weinen.
— Nur wegen jener Sorenza da ſoll ich ſo viele Unannehmlichkeiten ertragen. Das ſage ich von vorn herein, daß ſie mir gar nicht gefällt.
— Jenny, komm mit mir,— klang die kalte und ſtrenge Stimme des Grafen.
Das Fräulein ſtand erſchrocken auf, die Gräfin warf einen ängſtlichen Blick auf den Mann, wel⸗ cher, Jenny mit ſich führend, in das Wohnhaus hineinging.
— Jetzt wird es Jenny ſchlecht gehen,— flü⸗ ſterte Ernfried aus ſeinem Verſteck.
— Alles dieſes um jenes Mädchens willen,
murmelte die Gräfin.
— Mama ſollte Jenny lehren, nicht ſo ſchlimm
zu ſein, wie ſie iſt, dann würde ſie nicht ſo viel ro⸗
Böſes anrichten. Jetzt gönne ich ihr alles, was ſie
on bekommt,— meinte Arthur. 19
— Es ſieht aus, als wenn Unfrieden und Zwiſt mit Sorenza in mein Haus eingezogen, da 1


