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thor geeilt, um dem Vater und Sorenza entgegen zu gehen.
Als er ſie begrüßt, erſchrack er faſt über ihr ver⸗ ſtörtes Ausſehen. Man konnte ſagen, daß ſie aus⸗ geweint ausſah.
Bei dem herzlichen Gruße Arthur's begannen die Thränen reichlich zu fließen, obgleich ſie ſich offen⸗ bar bemühte, dieſelben zurückzuhalten. Der Anblick der tiefbetrübten Sorenza wirkte ſchmerzlich auf Ar⸗ thur und als ſie ihre Augen nach der Veranda warf und dort die weniger freundlichen Bliche auffing, mit welchen die Mutter und die Schweſter ſie be⸗ trachteten, dä fühlte er ſich auch zun Weinen bei dem Gedanken aufgelegt, wie unglücklich die arme j Sorenza ſich fühlen mußte: ſie, welche eine anſpruch⸗ loſe, aber freundliche Heimath verlaſſen, um in eine einzutreten, wo ſie von Hochmuth und Kälte umgeben ſein würde.
Während der Wanderung vom Gitterthor bis zur Veranda ſuchte er durch Herzlichkeit Sorenza mit den kalten und abgemeſſenen Worten, die ihrer war⸗ teten, auszuſöhnen. 3
Als ſie in der Veranda angekommen waren, küßte der Graf Jenny auf die Stirne, reichte der Gräfin die Hand, machte eine gnädige Verbeugung mit dem Köpfe gegen Fräulein Gyllenſparre und ſagte: 9— Ich briuge Fräulein eine neue Schülerin und für Jenny eine Konkurrentin mit. Ich hoffe, daß ſie nicht einen zu großen Vorſprung auf der Bahn der Kenntniſſe gewinnen wird; denn obgleich ſie e


