Arthur war aufgeſprungen und nach dem Gitter⸗
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Die gräfliche Familie war einige Zeit vor Jo⸗ hannis nach ihrer Sommerwohnung in der Nähe von D— s Königshof gezogen.
Acht Tage darauf fuhr der Graf fort, um Sorenza zu holen.
Es war ein milder Sommerabend, als der Wagen des Grafen vor der ſchönen Villa hielt. Der Be⸗ diente half ihm und Sorenza heraus.
In der Veranda ſaßen die Gräfin und ihre Toch⸗ ter, Fräulein Jenny, ſowie die Gouvernante der Lez⸗ tern, ein Fräulein Gyllenſparre.
Arthur lag im Graſe auf dem Hofe ausgeſtreckt. Ernfried, das älteſte der Kinder, war im Begriff, ſich nach beſten Kräften mit Jenny, die die jüngſte war, zu necken, ohne daß die wiederholten Ermah⸗ nungen der Gräfin, daß er damit aufhören möchte, irgend eine Wirkung hatten.
Bei der Ankunft des Grafen mit Sorenza rich⸗ teten ſich alle Blicke auf ſie.
— Ahl! da iſt Papa und jene Sorenza, die ich als meine Aufwärterin haben ſoll, rief Jenny, ein faſt bildſchönes Mädchen von fünfzehn Jahren; ſie ſoll ſogleich meine Vögel in den neuen Käfig hin⸗ überſetzen.
— Still, Jenny, ermahnte die Gräfin, deren Geſicht einen gemiſchten Ausdruck von Furcht und Hochmuth annahm.
— Ich glaube, daß Du böſe werden wirſt gegen jenes Sündenopfer, das Dir Geſelſſchaft leiſten ſoll, — ſagte Ernfried.
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