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zu jung, um auf eine ſolche Weiſe Dich von Deinen Vorurtheilen leiten zu laſſen.
— Papa, warum nicht eben ſo gern ſagen, daß ich von einem unverfälſchten Rechtsbegriff geleitet werde? Ich habe noch nicht gelernt, Recht mit Un⸗ recht zu vermiſchen.
— Laß uns nicht weiter davon ſprechen. Ich will Dir blos ſagen, daß Du im Begriff warſt, Dich in das Mädchen zu verlieben und darum wurdeſt Du bei der Entdeckung der Verwandtſchaft zwiſchen Euch ganz aufgebracht auf mich und auf ſie.
— Aufgebracht!
Bn rthur betrachtete den Vater mit einem bitteren ick.
— Nein, das konnte mir nicht einfallen; aber niedergeſchlagen, gedemüthigt und verletzt habe ich mich gefühlt. Widrige und zugleich traurige Ge⸗ danken ſind in meiner Seele entſtanden, und ſie galten beſonders Papa.
— Gut, Du ſcheinſt geſonnen zu ſein, Deinem Vater eine Zurechtweiſung zu geben; nun wohl,. fahre fort, ich verſpreche Dich anzuhören, ohne mich über Deine Worte zu ärgern. Du findeſt alſo, daß ich ein ſehr leichtſinniger Mann bin. Der Graf ſah den Sohn an.
— Ja,— antwortete dieſer und begegnete dem Blick des Vaters.*
— Deine Gründe?
— Ach, Papa, die brauche ich nicht zu geben Sorenza iſt ein ſo ſprechender Grund, daß jeden andere überflüſſig iſt. Vielleicht werden anderch Söhne lächeln und ſich weiter nicht mit der ganzen


