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jeden Fortſchritt in der Medicin und verſäumte ſeine Studien nicht; etwas, das den Ruf, welchen er ſich gemacht hatte, recht⸗ fertigte.
Er hatte inzwiſchen die Freude gehabt, in Stockholm mit ſeiner Mutter zuſammenzutreffen, da ſie Georgs Vermählung an⸗ wohnte. Seine Mutter wiederzuſehen, war für David ein Feſttag.
Björnſtams waren damals eben in Kopenhagen geweſen, ſo daß ſie nicht auf die Hochzeit kommen konnten.
David hatte Niemand von ihnen geſehen, ſeitdem er föping verlaſſen; aber ſchon einige Monate nach ſeiner Anknnft in der Hauptſtadt war ein langer Brief von Majken an ihn eingelaufen. Den Inhalt deſſelben kennen wir nicht; aber David hatte ſich von da an wo möglich nur noch eifriger als zuvor ſeinem ärzt⸗ lichen Berufe hingegeben.
Ein lebhafterer Briefwechſel hatte ſich ſofort zwiſchen Majken und ihm angeknüpft und wurde bleibend unterhalten.
Er erfuhr auch durch ihre Briefe, daß Arthur, welcher Wittwer war, da er nach Schweden kam, eine kleine Tochter hinterlaſſen hatte, und daß dieſes Kind nunmehr von Dagmar, welche be⸗ ſtändig in Haraldshof wohnte, erzogen würde. Während des Winters verweilte ſie einige Wochen bei ihrem Vater in Eriksdal, kehrte aber hernach wieder in die liebe Heimath ihrer Kindheit zurück. Sie hatte dort ihren eigenen Haushalt, welcher von Frau Thorén beſorgt wurde.
Im dritten Frühjahre ſeines Aufenthalts in der Hauptſtadt glaubte David der Erholung zu bedürfen und entſchloß ſich, den Sommer eine Reiſe zu machen. Er überließ ſeine Praxis einigen ſeiner Kollegen auf die drei Monate, welche er fortzubleiben be⸗ abſichtigte.
Mit einem innigen Gefühl von Zufriedenheit ging David an einem ſchönen Sommermorgen an Bord des Dampſſchiffes, welches ihn aus dem Getümmel der Hauptſtadt entführen ſollte. Es war ihm, als ob er aus einem Kerker befreit würde, und er genoß in vollen Zügen die neugewonnene Freiheit.
Auf dem Dampfſchiff traf er ein junges Paar, welches ſeit einem Jahre Mann und Frau war— nämlich Chriſtoph⸗Alm mit


