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XLIV.
Die ſchnelle Reiſe und die ſtrenge Luft hatten David eine Erkältung zugezogen, welche ihn mehrere Tage an das Bett feſſelte.
Als er wieder geneſen war, fühlte er die Nothwendigkeit, ſeinen Aufenthaltsort zu wechſeln. Er hatte während ſeiner Krank⸗ heit die Ueberzeugung gewonnen, daß er ſich ein größeres Feld für ſeine Wirkſamleit ſuchen müßte.
Die Hauptſtadt war der Ort, welchen er für die Befriedigung des brennenden Verlangens, etwas Großes zu leiſten, erwählte, und er beſchloß erköping zu verlaſſen.
Einen Monat nach dem Beſuche in Haraldshof begab ſich David nach Stockholm.
Er unterrichtete in einigen Zeilen den Oberſt von der Ver⸗ änderung ſeines Lebensplanes. Dagmar ließ er grüßen und be⸗ klagte den Verluſt, den ſie in dem Augenblick erlitten hatte, da andere Frauen wenigſtens der Hoffnung ſich hingeben, das Glück erobert zu haben..
Als David von eköping abfuhr, war ſein Entſchluß gefaßt, in Jahr und Tag nach dieſen Gegenden nicht mehr zurückzukehren.
XLV.
Zwei Jahre vergingen, ohne daß unſer Doktor ſeine Heimath beſuchte. Er hatte ſich im Laufe derſelben einen hervorragenden Namen als einer der verdienſtvollſten Aerzte der Hauptſtadt er⸗ worben..
David kam in die Mode und wurde geſucht.
Seine Praxis war ſo groß geworden, daß er bereits ſich ge⸗ nöthigt ſah, neue Patienten abzulehnen, nur um denjenigen ſich widmen zu können, welche er bereits hatte.
Mit Leib und Seele war er ſeinem Beruf ergeben. Alles, was ſich nicht darum drehte, war ihm gleichgültig. Er verfolgte


