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„Mein lieber David!
„Komm ſogleich nach Haraldshof. Arthur liegt im Sterben. Der Arzt vom Hüttenwerk und wir Alle wünſchen Dich hier zu haben.
Dein ergebener M. Björnſtam.“
David hätte mit allem Grund von der Welt ſich entſchuldi⸗ gen können. Aber er that es nicht. Doktor D. hatte einen Amts⸗ verweſer erhalten, einen geſchickten jungen Arzt; ihm trug David die Beſorgung ſeiner Praxis auf und reiste in aller Eile von vrköping ab.
XLIII.
Der Abend war eingebrochen, als David nach Verfluß ſo mancher Jahre wieder durch das Thorgewölbe von Haralds⸗ hof fuhr.
Wie hatte ſich nicht alles verändert, ſeitdem er zum letzten Mal von dort weggegangen war.
Auf dem Hofe begegnete er einem Wagen, und darin ſaß der Paſtor der Gemeinde.
David achtete jedoch nicht auf dieſes Zuſammentreffen, ſondern ſprang aus ſeiner Chaiſe, ſobald dieſelbe anhielt.
In demſelben Gemache, wo David von Majken ſich getrennt hatte, als er auf ihr Zureden Haraldshof verließ, kam ihm
Mathilde entgegen.
Sie führte ihn ſchnell in des Oberſts früheres Schlafzimmer.
Arthur d'Aveyron ſaß in einem Lehnſeſſel mit dem Gepräge des Todes in ſeinen Zügen. Dagmar war an ſeiner Seite und der Arzt des Hüttenwerks ſtützte ſich auf die Rücklehne des Seſſels und betrachtete den Kranken. Wer ſonſt im Zimmer war, ſah David nicht; ſeine ganze Aufmerkſamkeit war auf Arthur und Dagmar concentrirt.
Er trat auf den erſtern zu.
„Es iſt vorüber,“ flüſterte der Arzt. 3
David faßte deſſenungeachtet Arthurs Hand, ließ ſie aber


