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„Mein ſchöner, herrlicher Traum...“
„Herr Peter“ ſtand jetzt vor ihnen.
Es war ein Vater, welcher gekommen, um den Arzt zu ſei⸗ nem ſchwer erkrankten Sohne zu holen. Jede Minute Zögerung brachte Gefahr mit ſich. 4
Die Pflicht rief; ihr mußten alle Sonderintereſſen weichen, und David war ſogleich bereit, dem betrübten Vater zu folgen.
Kaum eine Stunde darauf fuhr ein großer Reiſewagen in den Hof von Eriksdal ein.
XXXVIII.
Es war wiederum Morgen.
Hudes Doktor war ſo eben von dem kranken Jüngling zurück⸗ gekehrt.
Er warf ſich auf den Sopha, um einige Augenblicke zu ruhen, ehe die Empfangsſtunde ſchlug.
Der Schlaf floh jedoch von ſeinen müden Augen.
Hätte der Bote an dem Krankenbette nur einige Minuten gezögert, ſo wäre Alles zwiſchen ihm und Dagmar klar geworden; aber von dieſen Minuten hing vielleicht das Leben des Kranken ab. Er gab ſich alſo zufrieden, ſo wie es war. David hätte jedoch gern ein Jahr darum gegeben, wenn er in dieſem Augen⸗ blick Dagmars Worte zu deuten im Stande geweſen wäre.
Kurz vor der Einpfangszeit ſiel David in einen leichten Schlummer; derſelbe hatte jedoch kaum einige Sekunden gewährt, als er durch den Bericht erweckt wurde:
„Es iſt ein Bote von Eriksdal da; der Herr Doktor ſoll unverzüglich nach Eriksdal kommen; es iſt Jemand erkrankt.“
Jemand krank? Wer? Das wußte der Bote nicht; nur daß der Oberſt am geſtrigen Abend heimgekehrt war. Der In⸗ ſpektor hatte geſagt, man ſollte den Doktor holen.
Nachdem David denen, welche ihn um Rath zu fragen ge⸗ kommen waren, ſeine Verhaltungsbefehle und Vorſchriften gegeben hatte, fuhr er nach Eriksdal. 3
Der Oberſt und ſeine Frau waren heimgekehrt, und befanden


