Teil eines Werkes 
39. Band, David Waldner : Roman : 2. Theil (1867)
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Wilhelm Björnſtam ſich trauen ließ; Sie wiſſen den Namen des Geiſtlichen und Sie haben acht Tage für ſich.“

„Ich kenne nichts von allem dieſem.“

„Dann beklage ich Sie. Nur Wilhelm Björnſtams Trau⸗ ſchein kann mich abhalten, Sie nach Verdienſt zu ſtrafen.“

David ging.

Sjögviſt ſtand unbeweglich im Zimmer und ſchaute nach der Thüre, als ob er erwartete, den jungen Doktor wieder eintreten zu ſehen; aber ſtatt deſſen wurde ſie von dem Sohne geöffnet. Chriſtoph ging auf. ſeinen Vater zu.

ſchiedenes in Ihrem Leben, was mir unbekannt iſt, Rechenſchaft geben, und ich muß meinen Vater kennen lernen. Ich fürchte mich davor, aber es muß dennoch geſchehen.“

Sjöqviſt warf ſich auf den Sopha und ſtützte den Kopf auf die Hand, ohne eine Antwort zu geben.

„Fürs Erſte, was iſt das für ein Papier, welches Waldner von Ihnen haben will?“ fragte Chriſtoph.

„Eines, das ſich niemals vorfand.“

„Es hat ſich vorgefunden und es findet ſich vor,“ fiel Chriſtoph ein.„Waldner würde nichts Ungereimtes begehren.“

Sjöqviſt ſchaute auf und rief heftig:

„Und wenn dem ſo wäre, ſoll es doch niemals in ſeine Hände gelangen!“

„Niemals,“ wiederholte Chriſtoph und faßte ſeines Vaters rm.

„Du haſt mein Wort gehört, und Du kannſt noch mehr zu hören bekommen. Ich beſitze wirklich den Fetzen, aber Waldner erhält ihn nicht.“

Chriſtoph wurde todesbleich.

„Nun wohl, ſo übergib ihn dem Eigenthümer.“

„Er iſt nicht mehr am Leben. Es gibt nur Einen, welcher eine Freude daran haben könnte, und das iſt der Oberſt; aber der Mann....

„Wie ſind Sie in den Beſitz dieſes Dokumentes gekommen?“

„Das geht Dich nichts an.“

„Es iſt Zeit, mein Vater,“ ſagte er,„daß Sie über Ver⸗