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verwiſcht, und zudem iſt die Verſchreibung ſchon längſt ein⸗ gelöst.“
„Wie Sie wollen; wir können uns an die Gegenwart halten.
Fürs Erſte müſſen Sie wiſſen, daß die Schuldverſchreibung noch in meiner Gewalt iſt.“
David nahm ein Papier aus einem Taſchenbuche und zeigte daſſelbe Sjögviſt.
„Wie Sie ſehen, iſt der Betrag quittirt; aber Chriſtoph ver⸗ langte von mir, ich ſollte dieſes Papier behalten, um dadurch, im Fall er ſeiner Vorſätze und Verſprechungen vergäße, meiner⸗ ſeits in den Stand geſetzt zu ſein, ihn zu ſeiner Pflicht zurück⸗ zurufen. Sollte ich und mein Vater, ſagte er, unſerer Verpflich⸗ tung gegen Dich vergeſſen, ſo wird der Anblick dieſes Papiers genügen, uns zum Bewußtſein unſerer Schuldigkeit zurückzurufen. — Somit iſt der Beweis für den begangenen Fehler noch vor⸗ handen,“ ſetzte David hinzu, indem er das Papier wieder in ſein Taſchenbuch legte;„ich kann davon jeden mir beliebigen Gebrauch machen.“
„Aber mein Sohn hat nie vergeſſen, was er Ihnen ſchul⸗ dig iſt!“ rief Sjögviſt. 3
„Nein, er hat wie ein Mann ſein Verſprechen gehalten, ein ehrlicher und rechtſchaffener Burſche zu werden; ſein Vater,“ rief David mit ſteigender Hitze,„er hat auch gehalten, was man von ſeinem vorangehenden Leben erwarten konnte; er iſt was er war — ein Schurke. Sie haben ſich an Broolind verkauft, um einem 2 mir Angehörigen Schaden zu thun. Und Sie haben mir gleicha wohl verſprochen, ſie wollen ſich nicht mehr überreden laſſen, dem Oberſt fernerhin irgend ein Leid zuzufügen.“
„Wer will beweiſen, daß ich mich verkauft habe?“ fragee Sjögviſt.
„Wer?“ wiederholte David.„Nun ich.“
„Herr Doktor, ich wage Ihnen Trotz zu bieten.“
David erwiederte nicht ein Wort, ſondern legte nur ein zer⸗ knittertes Stück Papier auf den Tiſch vor Sjöqviſt und ſagte:
„Kennen Sie dieſe Handſchrift, dieſe Unterſchrift und er⸗ rathen Sie möglicher Weiſe den Inhalt? Aber ich will Ihrem


