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Georg faßte ſie mit beiden Händen um den Leib und ſetzte zärtlich hinzu:
„Es iſt doch recht erfreulich, Dich zu ſehen, in deinem Blicke zu leſen, daß Du meine liebe, liebe, gute Schweſter bleibſt.“
Ein feuchter Glanz erſchien in Dagmars Augen; ſie lehnte ſich an ihn und flüſterte:
„Ich danke Dir, du guter, unvergleichlicher Georg!“
Empfindſamkeit gehörte nicht zu Dagmars Schwächen; ſomit erhob ſie ſich raſch und fragte in verändertem Ton:
„Du haſt mir aber noch nicht geſagt, was es mit David wieder gegeben, daß er abgehalten iſt, hieher zu kommen.“
„Das mag er Dir ſelbſt ſagen. Ich kam geſtern in Ge⸗ ſchäftsangelegenheiten nach rrköping und als ich heute zu dem⸗ ſelben Zwecke hieher fahren wollte, bat er mich, ihn zu ent⸗ ſchuldigen.“
Dagmar redete nicht weiter von David.
Georg hatte Verſchiedenes, was das Hüttenwerk betraf, mit dem Oberſt zu verhandeln und verbrachte hierauf einige Stunden bei Dagmar, welche heute ihm ſehr nachdenklich vorkam.
IX.
David hatte frühe am Sonntagmorgen ein Billet folgenden Inhalts von Chriſtoph erhalten: „Beſter Waldner! „Mein Vater iſt vor einigen Minuten hier angekommen und bleibt nur einen oder vielleicht zwei Tage hier. 4
In Eile Ch. Alm.“
Dieß war die Urſache, warum die Reiſe nach Eriksdal ein⸗ geſtellt wurde.
David begab ſich unverzüglich nach Alm's Wohnung, wo er wirklich Sjöqviſt traf. Dieſer war ſehr erſtaunt, um nicht zu ſagen beſtürzt, als er ſo unvermuthet Auge in Auge David enehes ſtand, welcher ſogleich Chriſtoph bat, ſie allein zu laſſen,
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