Teil eines Werkes 
38. Band, David Waldner : Roman : 1. Theil (1867)
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und Garten, und da d

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zählt eine ganze Reihe von Jahren mehr als ich— und im Uebrigen....“

„Haſt Du ſelbſt bekannt, daß Du ſie ſehen möchteſt.“ „Und dieß verargt mir meine kleine Braut?“

David beugte ſich nieder und ſah dem ſchönen Mädchen in's Geſicht.

„Braut von einem Knaben, welcher nichts iſt und nichts thut.“

„Aber welchen Du deſſenungeachtet lieb haſt.“ „David, das war es nicht, wovon wir redeten, einen Fahrten nach Haraldshof. Willſt D dich für die Gouvernante ſehr intereſſirſt?“

„Nun wohl, gern, wenn es Dir eine Freude macht; ſonſt iſt es aber die reine Wahrheit, daß ich ſie noch nicht geſehen habe. Dieß hindert jedoch nicht, daß ich ſehr neugierig bin, ſie zu Geſicht zu bekommen.“

„Das iſt doch recht ſonderbar, daß es Dir nicht gelungen iſt, ſie auf deinen täglichen Promenaden zu treffen.“— Mathilde nähte mit verzweifelter Eile weiter.

„Ich habe Unglück gehabt und das recht gründlich. Denke nur! Zuerſt kommt ſie mit Ring hieher zu Beſuch, da ſind wir ort; dann wird ſie krank gerade an dem Tage, wo hier Geſell⸗ ſchaft geladen war. Hernach folgt das Gaſtgebot im Probſthof; da hatte ich ein Gerſtenkorn am Auge und mußte zu Hauſe bleiben. Einige Zeit ſpäter mache ich einen Beſuch zu Falknäs, aber die junge Manſell iſt zu einer der Nachbarinnen gegangen. Auf dem Ball bei Kr— s war ſie nicht; ſie hatte eine Reiſe nach erköping gemacht; dann ſiedelte ſie nach Haraldshof über, und nun will es das Schickſal, daß Mama und der Oberſt, obwohl Couſin und Couſine, ſeit Jahren keinen Umgang mit einander haben. Sie iſt ſomit aus der Zahl der Lebenden wie verſchwun⸗ den. Trotz der Spannung zwiſchen dem Oberſt und meiner Mutter wage ich einen Beſuch bei dem Onkel. Er iſt na dem Ausland abgereist, und in Haraldshof wird nicht emp, gen. Nie ſah man die Gouvernante außerhalb des Umkreiſes von Park

ieſe beſtändig für das Publikum geſehloſſen 3 8 3

ſondern von u zugeſtehen, daß Du