zuvor meines Kindes Leitung Ihnen zu übergeben. Die Be⸗ dingungen wegen des Gehalts u. ſ. w. mögen Sie ſelbſt be⸗ ſtimmen; ich füge mich in dieſer Hinſicht vollkommen in Ihre Forderungen, Mamſell Ring. Was ich von Ihnen begehre, iſt nur, ſogleich eine Antwort zu erhalten, ob Sie mein Anerbieten
annehmen können und wollen.“ Majken ſchwieg eine Weile und betrachtete den Oberſt mit
einem ernſten Blick. Was ſie ihm für eine Antwort gab,
Verlaufe der Erzählung erfahren. VI.
Aengsberga war ein ſonnenhelles weſen, wo man überall die Gegenwar verſpürte.
Niing hatte von F ſtill verfloſſen, ohne daß ſie bekommen hätte. Wie weit dieß richtig oder unr wir dahin geſtellt; ſo viel iſt inzwiſchen gewiß, ner in der gegenwärtigen Zeit allgemein für ein Glücks angeſehen wurde.
Wittwe von einem geachteten und, nach dem was man ſagte, Mutter von zwei hoffnungsvollen Söhnen,
werden wir im fernern
und angenehmes Heim⸗ t einer guten Hausfrau
rau Waldner geäußert, ihre Tage wären die Bitterkeit des Lebens zu koſten ichtig war, laſſen daß Sally Wald⸗ Schooßkind des
vermöglichen Mann, geliebt und geehrt von allen Menſchen, ſchien es, als ob ſie keinen
Grund zu Unruhe oder Bekümmerniß hätte haben ſollen, und gleichwohl lag in ihrem ganzen Weſen ein Etwas, das zu er⸗ kennen gab, daß es in ihrer Seele nicht ſo ruhig war, als man
hätte erwarten können. Etwas mehr als ein Monat war ſeit des Oberſts Beſuche zu Falknäs vergangen. 4 In einem großen Eckzimmer zu Aengsberga lag ein ſchlanker* Jüngling, auf einem Sopha ausgeſtreckt, mit einem Buche in der Hand, worin er nicht las. Der Kopf war zurückgebeugt und der Blick haftete an der Decke. Die Züge waren regelmäßig, aber der Geſichtsausdruck erſchien etwas weichlich. Die Augen,


