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„Jetzt, nachdem ich dieſelbe von einer falſchen Anklage befreit habe, bin ich bereit, in meine Gruft niederzuſteigen. Wenn Sie dieſe Zeilen leſen, Wil⸗ helm, ſtehe ich vor dem Richterſtuhl des Höchſten.
Mögen Sie in Ihrem Urtheil über mich gleich nach⸗
luhnis ſein, wie ich dies von dem höchſten Richter offe. „Leben Sie wohl; machen Sie Eſtelle glücklich, ſie verdient es, und beten Sie für „Lucie d'Outrouville.
XXXIV.
Wir unterlaſſen alle Betrachtungen über den Eindruck dieſes Briefs. Sie machen ſich von ſelbſt. Der erſte klare Gedanke, der Wilhelm kam, war, Eſtelle aufzuſuchen und ihr das grauſame Unrecht,
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das er ihr angethan hatte, abzubitten. Aber wo,
wo ſollte er ſie ſuchen? Er mußte nach Frankreich. Dorthin hatte ſie ſich begeben, und dort konnte er auch ihre Spur auffinden.
Noch an demſelben Abend gab er Befehl in Be⸗ zug auf ſeine für den nächſten Tag beſtimmte Ab⸗ reiſe von Broby.
Der Morgen kam nach einer fieberhaft durch⸗ wachten Nacht. Die Sonne begrüßte mit ihren Strahlen Broby, deſſen Beſitzer heute ſeine Ent⸗ deckungsreiſe anzutreten beabſichtigte; aber es war nicht des Schickſals Wille, daß er ſie unternehme.
Die Freifrau, Wilhelms Mutter, war in der


