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Nein, es iſt etwas Anderes, was ich für meine Rache haben will.“
„Das iſt jedoch das Einzige, was Sie mir nicht nehmen können,“ verſicherte Saint Sue.
„Wir werden wohl ſehen,“ entgegnete der Vicomte, ſeine Hand von der Schulter des Marquis zurück⸗ ziehend, und ſetzte dann in gleichgültigem Tone hinzu: „Ich hörte einmal von ein Paar jungen Männern erzählen, welche Nebenbuhler waren. Zur Schlich⸗ tung des Streites beſchloſſen ſie, um den Gegenſtand ihrer Liebe eine Partie Schach zu ſpielen. Derjenige, welcher gewann, ſollte ſie ſein nennen. Nun wohl, Marquis, wir ſind auch ein Paar Schachſpieler.“
„Doch wohl nicht um eine Geliebte?“ fragte der Marquis lächelnd.
„Nein! Sie wiſſen am beſten, um was wir ſpielen. Wenn Sie matt, wenn Sie aller Ihrer Figuren beraubt ſind und Ihr König genommen iſt, dann— dann werde ich den Schlag führen und.... Adieu, Marquis!“
„Adieu, Vicomte!“ ſagte der Marquis mit einer artigen Verbeugung.„Ich hoffe, daß wir im Ver⸗ lauf des Spiels wieder zuſammentreifen, und bin überzeugt, daß es Ihnen nicht gelingen ſoll, mich mit dem erſten Zuge matt zu machen.“
„Das glaube ich wohl, denn Sie ſind ein ge⸗ ſchickter Spieler. Aber das hindert mich nicht, die Partie zu gewinnen. Ich werde nichts unverſucht laſſen, um....“
„Sieger zu werden,“ fiel Saint Sue ein.„Er⸗ innern Sie ſich jedoch, daß es in unſeren menſchlichen Berechnungen nur Eins gibt, das gewiß iſt— näm⸗


