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Saint Sue ſah ihm lächelnd nach und murmelte:
„Das iſt ſchade.“
Dann drehte er ſich auf dem Abſatz herum und kehrte zu dem Vicomte zurück.
„Ihr Freund hatte große Eile,“ bemerkte Philipp von Outrouville mit einem feinen Lächeln.„Ich habe vergeblich darauf gerechnet, ſeine Bekanntſchaft zu machen.“
„Wie Sie hörten, lag der Fehler nicht an mir,“ antwortete Saint Sue.„Ich that Alles, was an mir war; aber was heute nicht geglückt iſt, kann—“
„Morgen glücken, wollen Sie ſagen.“
Der Vicomte ſtand mit den Worten auf:
„Ich beklage wirklich, Ihren Wünſchen hierin nicht entſprechen zu können, denn ich will morgen eine längere Reiſe in das Innere von Finnland an⸗ treten.“
„Verlaſſen Sie Helſingfors ſo ſchnell?“
„Ja, was hätte ich ſonſt noch hier zu thun, nach⸗ dem ich Sie getroffen habe?“
„War dies der einzige Grund, warum Sie ſich hierher begeben haben, allen Gefahren Trotz bietend, welche doch unter den gegenwärtigen Verhältniſſen nothwendig mit einem ſolchen Beſuch verbunden ſein mußten??“
Saint Sue ſah den Vicomte an.
„Für den, welcher liebt, wie für den, welcher haßt, gibt es weder Gefahren noch Tod. Leben Sie wohl, Marquis! ich hoffe, wir treffen uns bald wieder.“ 3
Der Vicomte that einige Schritte gegen die Thüre; aber der Marquis trat ihm in den Weg und ſagte:


