Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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ich, aber, wenn es Ihnen beliebt, kein Wort mehr von ihm—“

„Wie Sie wollen. Bleiben Sie am Lande über Nacht?“

„Ja, ſo weit ich bis jetzt weiß. Ueberdies habe ich Beſuch von einem Landsmann.“

„Einem Landsmann!“ rief Wilhelm.

Der Marquis ſtand auf, machte eine Bewegung mit der Hand nach der Thüre, indem er ſagte:

„Er iſt da drinnen, und es würde mir Vergnügen machen, Ihnen denſelben vorzuſtellen.“

Wilhelm hatte ſich ebenfalls erhoben und erwie⸗ derte verbindlich, indem er auf ſeine Uhr ſah:

„Sie treiben die Artigkeit zu weit, Marquis, da Sie auf ſolche Weiſe Ihres Gaſtes vergeſſen, um mir Geſellſchaft zu leiſten. Ich meinerſeits muß Sie jetzt verlaſſen und mich zu dem Herzog begeben. Die Bekanntſchaft mit Ihrem Landsmann muß ich demnach, ſo angenehm ſie mir wäre, aufſchieben.“

Wilhelm reichte Saint Sue die Hand.

„So viel Zeit, um Ihnen denſelben vorzuſtellen, werden Sie mir wohl noch ſchenken?“

„Ich habe nicht mehr über eine Minute zu dis⸗ poniren. Aber warum ſagten Sie es mir nicht ſogleich, daß Sie etwas ſo Ungewöhnliches wie einen Franzoſen hier, mitten in Finnland, zu bieten hätten? Leben Sie wohl, Marquis: wir treffen einander ſpäter, heute Abend.“

Wilhelm drückte Saint Sue die Hand und eilte auf ſein Zimmer, um noch einige Verbeſſerungen an ſeiner Toilette vorzunehmen, ehe er ſich zum Groß⸗ admiral begab.