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„Sind Sie es, lieber Baron?“ rief der Marquis und ging in das äußere Zimmer hinaus.
„Nein, mein Herr,“ erwiederte eine helle Stimme, und Cellners neuer Bekannter erſchien in der gegen⸗ über befindlichen Thüre.
Sobald er ihn gewahr wurde, blieb Saint Sue unbeweglich ſtehen und ſah den Vicomte an, als ob er ſeinen Augen nicht traute.—
Dieſer aber trat mit lächelnden Lippen auf ihn zu und ſagte:
„Wie, Marquis, erſchreckt Sie mein Anblick. Sollte er Sie überraſchen? In dieſem Fall gäbe es alſo doch Etwas was Sie in Erſtaunen ſetzen könnte.“
„Sie irren ſich, Vicomte! Ich habe ſchon ſeit mehreren Wochen auf. Ihr Erſcheinen gewartet,“ antwortete der Marquis in ſeinem gewöhnlichen leichten Ton. Als die ruſſiſchen Kugeln uns um die Ohren ſausten, glaubte ich immer, Sie in Geſtalt einer Bombe auf das Admiralſchiff niederſchlagen zu ſehen. 3
„Wirklich! Es macht Ihrer Menſchenkenntniß alle Ehre, daß Sie mich verſtanden haben, als ich erklärte, wir werden uns entweder in Finnland oder in Schweden wieder treffen.
Der Vicomte legte Hut und Handſchuhe ab und warf ſich dann auf den Sopha mit den Worten:
„Nun, was Neues bei Ihnen?“
„Wir haben uns bei Hogland geſchlagen,“ ant⸗ wortete der Marquis lächelnd und ſetzte ſich an die Seite ſeines Gaſtes, indem er ihn mit einem for⸗ ſchenden Blick betrachtete.


