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Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Fremden geſchmeichelt, und er glaubte, niemals mit Anert intereſſantern Perſönlichkeit zuſammengetroffen zu ſein.

Auf der Karte, welche der Franzoſe zurückgelaſ⸗

len hatte, ſtand:„Vicomte Philipp von Outrou⸗ ville.“

VII.

Es iſt bekannt, daß die Gaſtfreiheit in Finnland denſelben Charakter trägt, wie in Schweden, und daß es dort wie bei uns für eine heilige Pflicht an⸗ geſehen wird, Fremdlingen alle mögliche Artigkeit zu erweiſen.

Die Wahrheit davon erprobte Saint Sue, denn kaum hatte er das Schiff verlaſſen und ſich in Be⸗ gleitung von Stiernkrona ans Land begeben, ſo trug man ihm von allen Seiten die offenſte Gaſtfreund⸗ ſchaft entgegen.

Baron C=g, mit Wilhelm weitläufig verwandt, lud ſowohl dieſen, wie deſſen franzöſiſchen Freund ein, ſo oft ſie ans Land kämen, in ſeiner großen und ſtattlichen Wohnung abzuſteigen.

Eine Weigerung, von dieſem Anerbieten Gebraug zu machen, wäre von dem finnländiſchen Edelmann übel aufgenommen worden, und ſomit ging man dankbar auf den Vorſchlag ein.

Demnach wurde ein Theil des erſten Stockwerkes den beiden Offizieren überlaſſen. Saint Sue benüzte

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zwei Zimmer; desgleichen Wilhelm. Ein ſchöner, g ro. 44

ßer Salon war beiden gemeinſchaftlich.