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unerſchrockener Burſche wurde blutend, verſtümmelt oder ſterbend hinweggeführt.
Der Wind hatte nachgelaſſen und endlich in Folge des vielen Schießens ſich ganz gelegt. Es war bei⸗ nahe unmöglich, Linien oder Signale zu unter⸗ ſcheiden.
Die Flotten hatten im Verlaufe der Schlacht ſich noch mehr der ſüdlichen Küſte genähert, ſo daß Se. Königliche Hoheit, der Großadmiral, beſchloß, mit dem letzten Hauche, der noch die Waſſerfläche kräu⸗ ſelte, vor dem Winde zu wenden; aber die Signale waren, wie geſagt, nicht mehr zu unterſcheiden.
Die Ordre zur Bewerkſtelligung dieſes Manö⸗ vers mußte ſomit durch Ruderſchaluppen mitgetheilt werden.
Wilhelm erhielt den Auftrag, mit einem ſolchen zum Admiralſchiff gehörigen Fahrzeug die betreffende Ordre weiter zu befördern.
Mit zwölf Mann, welche das Ruder führten, trat er ſeine Miſſion an. Es war in der That eine der unangenehmſten, die man erhalten konnte, und mit nicht geringer Gefahr verknüpft. Es hielt äußerſt ſchwer, in dem Rauche auf die ſchwediſchen, und nicht auf die ruſſiſchen Schiffe zu treffen. Noch ſchwieriger war es, nicht zwiſchen die beiden Feuer der unaufhörlich ſchießenden Schiffe zu gerathen.
Wilhelm ſtieß ab und theilte den Commandanten der Schiffe ſeine Befehle mit, was jedoch nur all⸗ mälig und nicht ohne einige Unordnung zu bewerk⸗ ſtelligen war.
Mehr als einmal auf ſeiner gefahrvollen Fahrt wurde Wilhelm ſammt ſeiner Mannſchaft von einem


