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Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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ließen ſich nicht ſo leicht aufbringen, und die Art und Weiſe ihrer Beiſchaffung ging nicht ſo leicht wie heutzutage; aber Arbeit bei Tag und bei Nacht mußte all das erſezen.

Ausdauer und feſter Wille überwinden alle Hin⸗ derniſſe und ſezen eine Ehre darein, troz aller Schwie⸗ rigkeiten zum Ziel zu gelangen.

Die unzureichende Anzahl von Seeleuten mußte durch Landtruppen erſezt werden. Das Jönköping⸗, Calmar⸗, Weſtgöta⸗Dal⸗, Sprengtporten⸗ und ſelbſt des Königs Leibregiment mußten nicht nur an der Ausrüſtung Hand anlegen, ſondern wurden auch theil⸗ weiſe zur Bemannung beigezogen.

Der Mangel an Seeleuten war ſo groß, daß nur zwei Schiffe auf einmal klar gemacht werden konnten. Als dieſe fertig waren, wurden ſie auf die äußere Rhede hinausbugſirt und dort vertaut, worauf die⸗ ſelbe Mannſchaft mit zwei neuen Schiffen wieder ans Werk ging.

Nichts kam dem Eifer, der Emſigkeit und Uner⸗ müdlichkeit dieſer Söhne des Meeres gleich. Mühe, Anſtrengung und Nachtwachen waren für ſie Neben⸗ ſache. Das große Ziel war, zu beweiſen, wie viel der Menſch vermag, wenn er ernſtlich will.

Am Abend des neunundzwanzigſten Mai traf der König in Carlskrona ein; am einunddreißigſten ging er, nachdem die Werfte und die Beſatzung in Augenſchein genommen war, an Bord des Admirals⸗ ſwiſs und wurde von der geſammten Flotte be⸗ grüßt.

Ein Monat Arbeit, und Schweden konnte Ruß⸗ land die Spize bieten.