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IV.
Am vierzehnten Juli verließ die ſchwediſche Flotte die Rhede von Mjölö, wo ſie noch weitere Ver⸗
ſtärkung an Schiffen von Carlskrona erhalten hatte.
Sie machte nun die reſpectable Anzahl von fünfzehn Linienſchiffen, eilf Fregatten und vier Recognos⸗ cirungs⸗Fahrzeugen aus.
Die Kämpfe, welche die ſchwediſche Flotte früher mit der ruſſiſchen ausgefochten hatte, waren ſicherlich der Art geweſen, daß die Ehre davon der erſtern zufiel, aber die Kräfte, welche damals auf beiden Seiten einander gegenübergeſtellt worden, hatten ſich verhältnißmäßig ſo klein gezeigt, daß ein großes Re⸗ ſultat dabei nicht herauskommen konnte.
Es war ſomit nicht zu verwundern, wenn nun⸗ mehr, da eine Achtung gebietende Macht ſich mit der andern auf der See meſſen ſollte, das Intereſſe aufs Aeußerſte geſpannt war, beſonders da ſich mit Sicherheit vorausſehen ließ, daß der erſte Zuſammen⸗ ſtoß das Schickſal des Kriegs, ja vielleicht Schwedens entſcheiden mußte.
Ob die ſchwediſche Flotte ſiegte oder beſiegt wurde, war der Wurf, worauf, wie man glaubte, Alles an⸗ kam, und darum war jeder Blick mit Aufmerkſam⸗ keit, Hoffnung und Furcht auf dieſelbe gerichtet.
Früh am Morgen des ſiebzehnten Juli, als die ſchwediſche Flotte bei Oſtwind vor Steuerbordshal⸗ ſen auf Backbords⸗Seitenwindlinie lag, vernahm man ein dumpfes Rollen fern über die See her. Es war das Echo von Schüſſen, welche auf der


