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das Leben genommen und dulden nicht, daß ſie von unſerer Seite weiche.
„Und Sie haben Recht.— Der Kummer iſt ein ſchlechter Gefährte, beſonders für Soldaten und Seeleute.
„Auch Sie, mein Lieber, ſcheinen mir eine Ge⸗ müthsart zu beſitzen, die mehr franzöſiſch als ſchwe⸗ diſch iſt, obwohl Sie noch etwas zu romantiſch ſind. Aber à propos, ſchwärmen Sie noch ebenſo für die Ehre, wie damals, als wir uns trennten?“
„Damals war ſie nur ein ſchwärmeriſcher Traum, jezt iſt ſie eine Wirklichkeit und das Ziel, wornach ich ſtrebe. Als Jüngling ſtand mein Sinn nach Abenteuern, und ich machte mich auf, ſie zu ſuchen....“
„Und Sie haben auch gefunden, was Sie ſuchten,“ fiel Saint Sue lächelnd ein,
„Ich fand mehr als ich ſuchte, und....“
„ Waren nahe daran, Ihre Ruhe und Ihren heitern Sinn zu verlieren; aber wie es nun war, ſie retteten beide und wurden ſeitdem....
„Ehrgeizig.“
„Ja, wir Männer zahlen immer zwei großen Thorheiten unſern Tribut, ehe wir klug werden. Die erſte iſt die Liebe, die andere der Ehrgeiz. Erſt nachdem uns beide geäfft haben, ſehen wir das Le⸗ ben im rechten Lichte an.“
„Ach, Marquis, Sie wollen doch nicht behaupten, daß der Wunſch nach Auszeichnung eine Thorheit iſt 5⸗
„Ganz gewiß will ich das. Der Chrgeiz wie die Liebe, iſt ein Fieber im Blut, welches uns die Ge⸗ genſtände auf und ab in einem vollkommen falſchen
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