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ſchon ſo Viele geblendet hat und welcher die Mittel⸗ mäßigkeit gewöhnlich nachjagt, in der Hoffnung, daß von dem Glanz, welchen die Krone verbreitet, Etwas auf diejenigen zurückfallen werde, welche ihr ganzes Leben der Schmeichelei gegen Perſonen opfern, welche eine Krone zu tragen bekommen haben. Dieſe Weſen, welche ſich auf den Hoftreppen drängen, wiſſen nicht, daß aller erborgter Glanz— ein Nichts iſt.
Doch kehren wir zu den beiden jungen Männern zurück, welche nach vollbrachtem Tagewerk in ver⸗ traulichem Geſpräche bei einander ſitzen.
„Kein Menſch kann anders ſagen, als daß wir bei dieſer beſchleunigten Ausruͤſtung recht viel für uns zu thun bekommen haben,“ bemerkte Cellner und fuhr ſich mit dem Taſchentuch über die Stirne. Nach einem Tage wie der heutige iſt es beinahe aus mit Einem.“
„Was für ein weichliches Geſchwätz, mein lieber Cellner!“ antwortete Stjernkrona.„Mir dünkt im Gegentheil, daß es eine herrliche Zeit iſt, wenn man ſo vollauf zu thun hat, daß kaum ein Augen⸗ blick zum Athemholen übrig bleibt, und hernach der bevorſtehende Krieg mit all ſeinen Verheißungen von Ehre und Sieg für unſer altes Schweden!“
„Ja, Du, Stjernkrona, wirſt wohl mit Ehre, Orden und Wunden bedeckt aus unſern Schlachten zurückkehren,“ entgegnete Cellner mit einem Seitenblick auf den Kameraden.
„Das hoffe ich, im Fall nicht der Tod kommt und meinen Berechnungen ein Ende macht,“ ant⸗ wortete Wilhelm.


