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len, welche ganz plötzlich zum Vorſchein kamen, ohne jedoch im Stande zu ſein, das neidiſche Gepräge, welches ſeinem Antlitz ſonſt eigen war, zu verdrängen.
Stjernkrona und Cellner waren als Kadetten ſchon Kameraden geweſen und zu gleicher Zeit Offi⸗ ziere geworden.
Bei Wilhelms Rückkehr ins Vaterland, wo er, noch nicht vierundzwanzig Jahre alt, nicht nur im Beſitz des franzöſiſchen Militärverdienſtordens, ſon⸗ dern auch des Schwertordens ſich befand— wurde er von Cellner auf's Herzlichſte begrüßt. Der eh⸗ malige Kamerade von der Kadettenſchule widmete ihm eine Freundſchaft, welche von Tag zu Tag an Stärke und Enthuſiasmus zu gewinnen ſchien.
Trotz aller Beweiſe von Anhänglichkeit, welche Cellner Wilhelm gab, empfand unſer Held jedoch einen unerklärlichen geheimen Widerwillen gegen ihn, und die Folge davon war, daß Wilhelm nicht mit ſeinem gewöhnlichen offenen Vertrauen Cellners Freundſchaft entgegenkam oder ſie erwiederte.
Wilhelm pflegte bei ſich zu ſagen:
„Es liegt etwas in dieſem Blick, was mir Zweifel an ſeiner Aufrichtigkeit einflößt. Es ſieht aus, als ob er etwas im Schilde führe.“
Wie viel man aber auch mißtrauen mag, es iſt dennoch in die Länge unmöglich, daran feſtzuhalten, wenn der Zweifel durch Nichts Beſtätigung erhält.
Als darum Cellner in ſeinem Benehmen ſich gleich blieb und bei jeder Gelegenheit als der un⸗ eigennüzigſte aller Freunde auftrat, kam es am Ende dahin, daß Stjernkrona's Widerwille ſich abſtumpfte, und in gegenwärtigem Zeitpunkt glaubte Wilhelm


