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nicht länger beläſtigen, ſonſt wäre meine Abſicht ge⸗ weſen, Ihnen noch Etwas zu ſagen, das...“
„Ein Unglück in ſich ſchließt,“ fiel Eſtelle ein. „Sie ſprechen nur dann, menn Ihren Worten die Kraft beiwohnt, einen ſchmerzlichen Stich zu ver⸗ ſezen.“
„In dieſem Fall thue ich ja Recht daran, zu ſchweigen, ſelbſt wenn es ſich um den Schweden handelt.“
„Was wiſſen Sie von ihm?“ rief Eſtelle.
„Nichts;— außer daß er heute morgen eine längere Unterredung mit Lucie hatte; aber das kann Sie nicht intereſſiren.“
Der Graf öffnete ſeine Augenlider ein wenig. Eſtelle faßte ihn heftig am Arm und rief:
„Sind Sie deſſen, was Sie behaupten, auch gewiß?“
„Sonſt würde ich es nicht ſagen.“
Sie ließ ſeinen Arm los und warf ſich in einen Fauteuil.
Der Graf klingelte. Nizama erſchien, und er ſagte zu der Sclavin:
„Ein Glas Zuckerwaſſer für Madame!“
Dann verließ er das Zimmer.
„O, nun verſtehe ich Alles!“ rief Eſtelle.„Sie iſt es, ſie, welche ihn verändert hat. Jezt ebenſo, wie in Breſt, will ſie zwiſchen mich und ſeine Liebe treten, aber dazu iſt ihre Macht zu gering.“
Schwartz, Wilhelm Stjernkrona. I. 18


