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gleich, und Eſtelle äußerte mit ihrem bezaubernden Lächeln:
„Marquis, Sie begleiten wohl Lucie in die Bi⸗ bliothek hinauf und helfen ihr bei den Kupferſtich⸗ werken, welche ſie ſelbſt zu ordnen ſich vorgenommen hat;— und Sie, Baron,“ fügte ſie, an Wilhelm ſich wendend, hinzu,„müſſen unterdeſſen ſich mit meiner Geſellſchaft begnügen.“
Sie nickte Saint Sue und Lucie zu, und begab ſich dann in den großen Salon, welcher in der Mitte des Hauſes lag und eine angenehme Kühlung bot.
Wilhelm folgte ihr mit jener Langſamkeit in ſeinen Bewegungen, welche ihm noch fortwährend blieb und den deutlichen Beweis lieferte, daß ſeine Wunde noch lange nicht vollſtändig geheilt war.
„Soll ich bei Ihnen oder bei jenen bleiben?“ fragte Saint Sue mit gedämpfter Stimme, indem er ſich zu Lucie wandte.
„Bei mir,“ antwortete ſie lächelnd.
„Wie geht es dann mit dem Auftrag, den Sie mir gegeben haben?“
„Der iſt überflüſſig,“ ſagte Lucie.„Er wird der Gattin meines Bruders niemals ſeine Liebe er⸗ klären!— Ihren Arm, Marquis!“.
„Und das ſagen Sie in vollem Ernſt?“
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„Sie halten ihn alſo für ſehr ſtark?“
„Ich halte ihn für einen ehrlichen Mann, nichts weiter. Das Uebrige überlaſſe ich dem Schickſal.“
„Das will ſagen, ſeinem Charakter. Dann fürchte ich, daß Sie„das Uebrige“ auf einen un⸗ ſichern Wurf ſezen, denn wenn die Leidenſchaft das
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