Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 1. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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tig die mehr und mehr in das Dunkel der Nacht ſich hüllenden Gegenſtände betrachtete.

Das Leuchtfeuer am Hafen erglänzte wie ein Wolfsauge über dem dunkeln Strom während wei⸗ terhin der ſtärkere Lichtglanz von dem Leuchtthurm auf Point de Ft. Matthieu wie ein freundlich blicken⸗ der Stern ſich kennbar machte. Von der Brandung draußen war ein fernes Rauſchen in der Luft zu vernehmen.

Die Schiffe, dieſe Rieſen des Meeres, lagen wie wilde Thiere in eine Höhle eingeſperrt, da und ſchienen nur die vollſtändige Finſterniß abzuwarten, um auf Raub auszugehen.—

Endlich, gegen halb zehn Uhr, ſtiegen zwei ziſchende Raketen von dem Admiralsſchiff in die Höhe. Dieß war das Signal zur Abfahrt für die äußerſten Schiffe..

Ein in der Stille der Nacht wunderbar tönendes und lautſchallendes Hurra von allen Schiffen des Geſchwaders, wo Tauſende von Augen ſchon lang auf dieſes Signal gewartet hatten, war die Ant⸗ wort auf dieſe Art und Weiſe, mit Feuerzungen zu reden. Ein dumpferer, aber länger anhaltender gleichmäßiger Laut ließ ſich wie ein Echo vom Strande, von der Stadt und den dunkeln Höhen verneh⸗ men. Es war die Volksmenge am Lande, welche auf dieſe Art dem Geſchwader ihre Abſchiedsgrüße und Glückwünſche zuſandte.

Es war ein eigenthümlicher Anblick, in dieſem „Halbdunkel vom Lande aus jene Koloſſe, welche in der Finſterniß noch größer erſchienen, zu ſehen, wie einer nach dem andern ſich vor dem von dem See⸗