Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 1. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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„Das thue ich gern. Ich habe ſeit meinen Kin⸗ derjahren auf Saint Sue viel gehalten. Er war der beſte Freund meines verſtorbenen Bruders.“

„So wünſche ich denn von ganzem Herzen, daß der Marquis, da er Dir ſo theuer iſt, unverſehrt wieder heimkehre.“

6„Von wem reden denn die Damen?“ fragte der err.

„Von Niemand anders, als Ihrem guten Freunde, dem Marquis Saint Sue,“ antwortete die kleine Dame munter.

„Ich glaubte, es handle ſich um Ihren lezten

Günſtling, Madame.“

„Mein Herr, ich habe niemals einen Günſtling gehabt; das ſollten Sie am beſten wiſſen, da Sie ſchon zwei volle Jahre vergeblich ſeufzen.“

„Leider weiß ich, daß Sie ſtets grauſam gegen mich geweſen ſind.“

„Gegen Sie, wie gegen alle Andern.“

„Nicht gegen alle; den jungen Schweden zum Beiſpiel. Er könnte ſich rühmen, von Ihnen be⸗ günſtigt worden zu ſein.“

„In der That? Sehr möglich. Und wenn dem ſo wäre, ſo müſſen Sie das auf Rechnung des Um⸗ ſtandes ſchreiben, daß er mir nicht ſo einförmig und langweilig, wie die Andern vorkam.“

„Dieſes Lob von Ihren Lippen läßt mich be⸗ reuen....“

„Daß Sie nicht den Engländern zuvorgekomm ſind und....“

„Daß ich ihn nicht mit dem Leben für

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