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„aber Madame, ſich zu Fuß hieher zu begeben und unter das Volk zu miſchen, einzig und allein, um....“
„Um die franzöſiſche Flotte abfahren zu ſehen, finden Sie das ſo ſonderbar?“
„Ich finde es abenteuerlich.“
„Dann muß es nach Ihrem Geſchmack ſein,“ ent⸗ gegnete die hochgewachſene Dame in ſpöttiſchem Ton.
„Derjenige, welcher immerdar zur Hand iſt, ſein Leben in einem Zweikampf zu wagen, ſollte ſich vor ein wenig Volksgedränge nicht fürchten,“ meinte die kleinere Dame lachend.
„Ich fürchte mich vor Nichts, Madame; und wenn ich von dem Abenteuerlichen in unſerer etwas ſeltſamen Promenade ſprach, dachte ich nur an Sie und an das Fräulein.“
„Lucie hat, wie ich, dieſes eigenthümliche und großartige Schauſpiel mit anzuſehen gewünſcht. Sie haben es ganz ritterlich übernommen, unſer Kavalier zu ſein; und ſo iſt alſo von der Sache Nichts wei⸗ ter zu ſagen.“
Der Herr im braunen Rock verbeugte ſich. Es entſtand eine Pauſe.
„Wir haben ſehr viele Freunde und Bekannte bei dem Geſchwader,“ bemerkte Lucie.„Wir wollen ſehen, welche von ihnen wir bei der Heimkehr wie⸗ der begrüßen dürfen.“
„Du haſt Recht.“
Ein raſcher Seufzer hob die Bruſt der jüngern Dame.
Nach einigen Augenblicken ſezte ſie in munterem Tone hinzu:„Beſtimmt haſt Du eben an Saint Sue gedacht; bekenne es nur.“


