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Wilhelm gab ihm dieſelbe und eilte dann zu ſeiner Tänzerin, während er bei ſich dachte:
„Ein Duell, darum, daß ich einem Menſchen auf die Zehen getreten habe! Sicherlich muß man Fran⸗ zoſe ſein, um ſich über eine ſolche Kleinigkeit zu ärgern, aber es mag ſein. Das iſt alſo mein erſtes Abenteuer.“
Wilhelm tanzte in aller Sorgloſigkeit, ohne wei⸗ tere Reflexionen anzuſtellen; in anderer Lage hätte der kleine Vorfall ihm Stoff zu mehreren dergleichen geben können. Doch in ſeinem Alter iſt man zu philoſophiſchen Betrachtungen über das Leben nicht geneigt. Man hat noch allzu viele Erfahrungen zu machen, als daß man ſich dazu Zeit und Muße neh⸗ men könnte.
Der Marquis Saint Sue, welchem gleichfalls von dem erbitterten Herzog eine Herausforderung zugekommen war, hatte unbemerkt ſein Geſprüch mit Wilhelm angehört und dachte dabei:
„Dieſer Dummkopf von einem Herzog beſizt keine andere Eigenſchaft, als daß er ſeine Piſtole mit über⸗ legener Geſchicklichkeit abſchießt; deßhalb iſt er auch höchſt liberal mit der Vertheilung von Degenſtichen und Piſtolenkugeln. Mir ſcheint jedoch, ich und Stjernkrona könnten unſer Leben auf eine viel beſſere Weiſe anwenden; darum habe ich gute Luſt, die bei⸗ den Duelle zu vereiteln. Diejenige, welche ſie her⸗ vorgerufen hat, ſoll auch die Sache beizulegen ſuchen.“
Etwas ſpäter näherte der Marquis ſich Eſtelle.
„Mein Gott, Marquis, wie ſehen Sie nicht aus! Haben Sie zufälliger Weiſe eine Ahnung davon, welche von den engliſchen Kugeln Ihnen den Kopf


