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des Balls darüber, daß Eſtelle ihn bei einer Tour zurückgeſezt hatte, in Wuth gerathen war, wurde jezt einer gelinden Raſerei zum Raube, als er ſah, daß ſie den ganzen Abend ſich mit dieſem Fremdling be⸗ ſchäftigte. Er zerbrach ſich den Kopf, um etwas zu erſinnen, was zu einem kleinen Streit zwiſchen Wil⸗ helm und ihm Veranlaſſung geben könnte; aber der Ball nahm ſeinen Fortgang, ohne daß eine ſolche Gelegenheit ſich darbot, bis endlich der Zufall ihm zu Hülfe kam.
Madame d'Eſtrier und Lucie ſaßen beiſammen und unterhielten ſich mit Wilhelm. Der Herzog ſtand hinter Eſtelle's Stuhl. Während des Geſprächs ließ Lucie ihr Taſchentuch auf den Boden fallen. Wilhelm bückte ſich, um es aufzuheben, und dabei geſchah es zufällig, daß er dem Herzog auf den Fuß trat. Ohne zu ahnen, daß er die Eiferſucht des vornehmen Mannes erregt hatte, entſchuldigte er ſich wegen ſeiner Ungeſchicklichkeit und ſezte das Geſpräch mit den Damen fort. Als dieſelben aber wieder von dem Tanz hinweggeführt wurden, beeilte ſich auch Wilhelm, ſeine Dame zu holen, wurde jedoch daran von dem Herzog verhindert, welcher ihm mit den Worten in den Weg trat:
„Sie haben mich beleidigt, mein Herr, und ich muß Genugthuung haben.“
Wilhelm blickte ganz erſtaunt den erzürnten Edel⸗ mann an. Der Herzog ſezte hinzu:
„Morgen werden ein Paar meiner Freunde ſich bei Ihnen einfinden, um Zeit und Stunde zu be⸗ ſtimmen. Sie haben die Wahl der Waffen. Ihre Adreſſe, wenn ich bitten darf.“


