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zu machen, Baron,“ ſagte Saint Sue bei der erſten Pauſe, welche in der Unterhaltung zwiſchen Wilhelm und Lucie eintrat.
Wilhelm ſah ihn mit einem eigenthümlichen Blick von Verwunderung an, als ob er bereits„die ſchöne Indianerin“ vergeſſen hätte.
„Ich ſehe, daß meine Couſine Sie erwartet,“ ſagte Lucie und wandte ſich von Wilhelm zu ein paar in der Nähe befindlichen Damen.
Wilhelm folgte dem Marquis, und wenige Au⸗ genblicke hernach finden wir denſelben in ein ebenſo lebhaftes Geſpräch mit Eſtelle verflochten, wie es vor⸗ her mit Lucie der Fall geweſen. Wäre jezt ganz plözlich Jemand herangetreten, um ihn zu der Lez⸗ tern zu berufen, ſo hätte es ohne Zweifel gleich⸗ falls einiger Minuten bei ihm bedurft, um ſich die⸗
felbe ins Gedächtniß zurückzurufen; ſo ganz und gar war er jezt von Eſtelle in Anſpruch genommen.
Zur Entſchuldigung für die Leichtigkeit, womit
er ſein Intereſſe in Beſchlag nehmen ließ, hätte n
Wilhelm ſeine zwanzig Jahre und ſeine große Un⸗ erfahrenheit anführen können. Bedenkt man zugleich, daß er kopfüber in dieſe für ihn bisher unbekannte Welt hineingeworfen worden war, ſo iſt unſchwer einzuſehen, daß alle Eindrücke auf eine ſo lebhafte Seele, wie die ſeinige, mit verdoppelter Stärke wir⸗ ken mußten, um ſo mehr, als dieſelben für ihn völ
lig neu waren. 1
Zu allem dieſem kam, daß Eſtelle d'Eſtrier mit ihrer ganz eigenthümlichen Schönheit, ihrem einneh⸗ menden Weſen, ihrem pikanten Uebermuth und ihrem
lebhaften Witz Jedermann feſſelte, mit dem ſie ſich
b.
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